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Sicher wohnen: Sicherheitslücken erkennen & Einbruchschutz verbessern

„Welche Sicherheitslücken gibt es in meinem Zuhause und wie schließe ich diese?“ - Sicherheitsmaßnahmen verständlich erklärt

In einer Zeit, in der Einbruchszahlen, Vandalismus und unbefugtes Betreten zunehmend zum Alltag gehören, ist der Schutz von Immobilien wichtiger denn je. Ob Eigenheim, vermietete Wohnung oder leerstehende Immobilie: Sicherheit ist kein Luxus, sondern eine notwendige Investition in Werterhalt und persönliches Wohlbefinden.

Als erfahrenes Immobilienmaklerunternehmen wissen wir, worauf Eigentümer achten sollten, um ihre Immobilien effektiv zu schützen. In diesem Blogartikel geben wir Ihnen fundierte Tipps und Tricks, von mechanischen Sicherungen bis hin zu digitalen Innovationen, damit Sie wissen, wie Ihre Immobilie vor Gefahren sicher bleibt.


Ihr Weg zum sicheren Eigenheim: Alle Themen auf einen Blick:

1. Sicherheit im Fokus: Was Eigentümer jetzt wissen müssen

  • Die Bedeutung von Sicherheit für Immobilienbesitzer: Risiken und Zahlen

2. Mechanische Sicherheitsmaßnahmen: Die erste Verteidigungslinie

  • Fenster, Türen & Co. als erste Barriere
  • Bewährte mechanische Maßnahmen zum Schutz Ihrer Immobilie

3. Elektronische Sicherheitssysteme: Frühzeitige Erkennung und Abschreckung

  • Alarmanlagen, Videoüberwachungssysteme & Smart-Home-Integrationen

4. Grundstückssicherung und Außenbereich

  • Wie Sie Ihr Grundstück effektiv schützen – von Zaun bis Zugangskontrolle

5. Verhaltenstipps: Sicherheit beginnt im Alltag

  • Wie verhalte ich mich richtig? Unsere Dos & Don’ts

6. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Sicherheit bei Abwesenheit

  • Was muss ich bei vermieteten oder leerstehenden Immobilien berücksichtigen?

7. Förderung und Versicherung: Unterstützungen nutzen

  • KfW-Zuschüsse und Versicherungs-Tipps im Überblick

8. Unser Fazit: Sicherheit ist planbar und lohnt sich

  • Das wichtigste aus diesem Blog


Sicherheit im Fokus: Was Eigentümer jetzt wissen müssen

Immobilien zählen oft zu den wertvollsten Vermögenswerten im Leben eines Menschen. Schäden durch Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus bedeuten nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch psychische Belastungen.

Statistische Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zur Einbruchsstatistik 2024 in Deutschland: Laut polizeilicher Kriminalstatistik werden in Deutschland jedes Jahr rund 80.000 Wohnungseinbrüche registriert, mit anhaltend hoher Dunkelziffer. Besonders gefährdet sind Erdgeschosswohnungen, Einfamilienhäuser sowie leerstehende oder unbewohnte Immobilien. Der verursachte materielle Schaden beläuft sich im Schnitt rund auf 4.000€ pro Einbruch. Die Aufklärungsquote liegt hierbei niedrig, denn nur bei 15,3% der Einbrüche wird eine Tat aufgeklärt. In knapp 45,7% aller Fälle scheiterte der Einbruch, oft dank technischer Schutzmaßnahmen.

Wohnungseinbrüche bleiben ein ernstes Problem, das erhebliche finanzielle und emotionale Schäden verursacht. Dennoch zeigen die zahlreichen gescheiterten Einbruchsversuche, dass wirksamer Schutz möglich ist, wenn entsprechende technologische Sicherheitsmaßnahmen mit klugen Präventionsstrategien kombiniert eingesetzt werden.

Ob leerstehend, vermietet oder selbst genutzt: Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Objekt rundum vor Gefahren schützen können.


Mechanische Sicherheitsmaßnahmen: Die erste Verteidigungslinie

Fenster und Türen professionell sichern

Fenster und Türen gelten als die größten Schwachstellen eines Gebäudes. Schon einfache Werkzeuge reichen oft aus, um ungesicherte Elemente in wenigen Sekunden zu überwinden.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Pilzkopfverriegelungen an Fenstern verhindern das Aufhebeln.
  • Mehrfachverriegelungen an Haustüren erhöhen den Widerstand.
  • Sicherheitsbeschläge mit Schutzrosetten erschweren das Manipulieren von Schließzylindern.
  • Einbruchhemmende Verglasung (P4A oder höher) schützt vor dem Einschlagen der Fenster.

Zusatzsicherungen nicht vergessen:

  • Fenster-Stangenschlösser für Terrassen- und Balkontüren einbauen, um ungesicherte Zugänge effektiv gegen Aufhebeln zu schützen.
  • Querriegelschlösser für Eingangstüren montieren, damit Türblätter über die gesamte Breite gesichert werden.
  • Schutzbeschläge mit Ziehschutz verwenden, um Manipulationsversuche am Schließzylinder wirkungsvoll zu verhindern.
  • Rollläden mit Hochschiebesicherung nachrüsten, damit sie sich nicht einfach von außen anheben lassen.

Unser Tipp: Achten Sie beim Einbau von Sicherheitsvorkehrungen auf die geprüfte Widerstandsklasse (RC) – insbesondere RC2 bietet für Privathaushalte einen sinnvollen Einbruchschutz und wird von der Polizei empfohlen.

Neben mechanischen Schutzmaßnahmen gewinnt moderne Technik zunehmend an Bedeutung. Insbesondere wenn es darum geht, potenzielle Einbrüche frühzeitig zu erkennen und wirksam abzuschrecken. 

Im nächsten Kapitel zeigen wir Ihnen, welche elektronischen Sicherheitssysteme sich besonders bewährt haben und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.


Elektronische Sicherheitssysteme: Frühzeitige Erkennung und Abschreckung

Technische Systeme bieten Schutz auf einem anderen Niveau: sie schrecken ab, erkennen Eindringlinge frühzeitig und können im Notfall direkt Alarm schlagen.

Alarmanlagen

Kabelgebundene Systeme eignen sich besonders für Neubauten oder größere Objekte, da sie direkt bei der Planung integriert werden können und als besonders ausfallsicher gelten. Für bestehende Immobilien bieten sich hingegen Funkalarmsysteme an, die sich flexibel und ohne großen baulichen Aufwand nachrüsten lassen. In beiden Fällen lassen sich die Anlagen mit Bewegungsmeldern, Glasbruchsensoren sowie Tür- und Fensterkontakten kombinieren, um ein umfassendes Sicherheitsnetz zu schaffen. Moderne Systeme ermöglichen zudem die Anbindung an einen Sicherheitsdienst oder senden Benachrichtigungen in Echtzeit direkt auf Ihr Smartphone – für maximale Kontrolle, auch von unterwegs.

Videoüberwachung

Überwachungskameras sind ein wichtiger Bestandteil moderner Sicherheitssysteme und bieten einen effektiven Schutz rund um Ihre Immobilie. Ausgestattet mit Bewegungsmeldern und Nachtsichtfunktionen erfassen sie auch bei Dunkelheit zuverlässig jede Bewegung. Die Aufzeichnung in der Cloud ermöglicht Ihnen zudem einen ortsunabhängigen Zugriff auf das Videomaterial. Optimal platziert an Ein- und Ausgängen, Hofeinfahrten sowie in Gärten, sorgen die sichtbaren Kameras nicht nur für lückenlose Überwachung, sondern wirken bereits durch ihre Präsenz abschreckend auf potenzielle Eindringlinge.

Datenschutz-Hinweis: Beim Einsatz von Überwachungskameras ist der Schutz der Privatsphäre besonders wichtig. Achten Sie deshalb sorgfältig auf die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), insbesondere wenn Kameras Bereiche wie Gehwege oder Nachbargrundstücke erfassen. So vermeiden Sie rechtliche Probleme und wahren die Persönlichkeitsrechte Dritter.

Smart-Home-Integration

Smart-Home-Systeme bieten komfortable Möglichkeiten, Ihre Immobilie sicherer zu machen. So lassen sich Lichtsteuerungen per Zeitschaltung oder Bewegung aktivieren und Anwesenheitssimulationen durch das automatische Steuern von Rollläden, Musik oder Licht erzeugen. Über eine App können Sie zudem jederzeit per Fernzugriff beispielsweise Alarme freigeben oder Live-Kamerabilder ansehen: für mehr Sicherheit und Kontrolle, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.

Im nächsten Kapitel widmen wir uns der Grundstückssicherung und dem Schutz des Außenbereichs, denn auch hier lassen sich durch gezielte Maßnahmen Einbrüche und unbefugtes Betreten effektiv verhindern.


Grundstückssicherung und Außenbereich

Ein gut gesichertes Grundstück kann bereits als erste Barriere dienen. Besonders bei freistehenden Häusern und gewerblichen Objekten ist dieser Bereich essenziell.

Zäune, Mauern und Hecken

Setzen Sie auf stabile Zäune mit einer Mindesthöhe von 1,80 Metern, die für Eindringlinge schwer zu überwinden sind. Metallzäune sind dabei oft widerstandsfähiger und langlebiger als Holzelemente. Vermeiden Sie zudem dichte Hecken direkt am Haus, da sie potenziellen Tätern als Sichtschutz dienen können.

Außenbeleuchtung

Bewegungsmelder-gesteuerte Leuchten an allen Zugängen sorgen für eine gezielte Ausleuchtung bei Bedarf und erhöhen so die Sicherheit. Zusätzlich empfiehlt sich eine dauerhafte Beleuchtung von Einfahrt und Gartenbereich, um dunkle Stellen zu vermeiden. Intelligente Beleuchtungssysteme lassen sich zudem an Kameras oder Smart-Home-Technologien anbinden, um flexibel und effektiv auf Bewegungen zu reagieren.

Zugangskontrolle

Für eine sichere Zugangskontrolle eignen sich Gegensprechanlagen mit Kamera und Fernöffnung, die eine direkte Kommunikation mit Besuchern ermöglichen. Elektronische Türöffner oder Codesysteme bieten zusätzlichen Schutz und Komfort. Moderne schlüssellose Zugangssysteme, beispielsweise mit Fingerabdrucksensoren oder RFID-Technologie, sorgen für maximale Sicherheit und vereinfachen den Zutritt.

Nachdem Sie Ihr Zuhause technisch und baulich optimal gesichert haben, ist auch Ihr eigenes Verhalten entscheidend für den Schutz Ihrer Immobilie. Aber wie können Sie durch einfache Alltagsgewohnheiten aktiv zur Sicherheit Ihres Zuhauses beitragen?


Verhaltenstipps: Sicherheit beginnt im Alltag

Technische Maßnahmen allein sind nicht ausreichend – entscheidend ist auch ein umsichtiges Verhalten. Zahlreiche Einbrüche gelingen aufgrund von Nachlässigkeit oder Unachtsamkeit. Folgend erhalten Sie unsere Dos & Don’ts für Ihr sicheres Zuhause.

Dos:

  • Haustür immer abschließen – auch bei kurzer Abwesenheit
  • Fenster bei Abwesenheit vollständig schließen, nicht nur kippen
  • Wertgegenstände nicht sichtbar lagern (z. B. Laptops, Schmuck)
  • Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit pflegen – „Wachsame Nachbarn“

Don’ts:

  • Schlüssel unter Fußmatte oder im Blumenkübel verstecken
  • Hinweise auf Social Media („Wir sind im Urlaub“) posten
  • Alarmanlage ausschalten, „weil es eh nie passiert ist“
  • Unbekannte Handwerker ohne Prüfung ins Haus lassen

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Sicherheit bei Abwesenheit

Besonders gefährdet sind leerstehende oder nur sporadisch betreute Objekte. IREA erklärt Ihnen die Risiken, die sowohl für vermietete als auch für leerstehende Immobilien bestehen.

Vermietete Immobilien:

Bei vermieteten Immobilien ist es wichtig, die Mieter über vorhandene Sicherheitssysteme zu informieren und sie entsprechend einzuweisen. Zudem sollten Zutrittsrechte klar geregelt werden, beispielsweise im Umgang mit Videoüberwachung. Auch die regelmäßige Pflege der Außenanlagen ist ratsam, da dies den Eindruck von bewohntem Eigentum vermittelt.

Leerstehende Immobilien:

Für leerstehende Immobilien empfiehlt es sich, die Anwesenheit durch Nachbarn oder Dienstleister simulieren zu lassen und Zutrittsmöglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Ebenso sollten Eigentümer oder Sicherheitsdienste regelmäßige Begehungen durchführen, um den Schutz zu gewährleisten. 

Good to know: Viele Versicherungen verlangen bei Leerstand zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, daher sollten die Bedingungen des jeweiligen Vertrags genau geprüft werden.

Im nächsten Kapitel erfahren Sie, wie Sie durch gezielte Förderprogramme und passende Versicherungen zusätzlichen Schutz für Ihre Immobilie schaffen und dabei finanziell profitieren können.

Förderung und Versicherung: Unterstützungen nutzen

KfW-Förderung für Einbruchschutz

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert bestimmte Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz mit Zuschüssen – z. B. für Tür- und Fenstersicherungen oder Alarmanlagen. Informieren Sie sich auf www.kfw.de über aktuelle Programme.

Wohngebäudeversicherung & Hausratversicherung

Bei der Auswahl Ihrer Wohngebäude- und Hausratversicherung sollten Sie darauf achten, dass Einbruchdiebstahl als mitversicherte Gefahr enthalten ist. Zusatzbausteine, wie z. B. Smart-Home-Systeme, bieten einen erweiterten Schutz, wie in den Kapiteln 3 und 4 erläutert. 

Unser Tipp: Je nach Anbieter kann die Nachrüstung moderner Sicherheitstechnik zudem zu attraktiven Beitragsrabatten führen. Vergleichen Sie den Markt und sichern Sie sich das beste Angebot für Ihr Zuhause, um sich vor Vandalismus und Gefahren zu schützen.


Unser Fazit: Sicherheit ist planbar und lohnt sich

Ob mechanisch, digital oder durch bewusste Verhaltensweisen, ein umfassendes Sicherheitskonzept für Ihre Immobilie ist kein Hexenwerk. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel aus Technik, Prävention und gesunder Wachsamkeit.

Als erfahrene Immobilienmakler begleiten wir Sie nicht nur kompetent beim Kauf oder Verkauf Ihrer Immobilie, sondern stehen Ihnen auch bei allen Fragen rund um den optimalen Schutz Ihres Eigentums zur Seite. Denn jede Immobilie ist einzigartig und bringt individuelle Herausforderungen und Potenziale mit sich. Deshalb legen wir großen Wert auf eine persönliche und maßgeschneiderte Beratung, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Bleiben Sie sicher: Ihr Zuhause ist es wert, bestmöglich geschützt zu werden.
 

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Redaktion

Dieser Beitrag wurde redaktionell erstellt durch das Marketingteam der IREA – Intelligent Real Estate Agency GmbH, mit Sitz in München. Unsere Redaktion arbeitet auf Grundlage aktueller Marktanalysen und Erfahrungswerten aus der täglichen Maklerpraxis in Deutschland. Ziel ist es, Immobilieneigentümer fundiert zu informieren und in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen.

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